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    Einblicke in unsere Arbeit

Wiederaufbau in Barbuda. (Film in englischer Sprache)

Barbuda – Hoffnung nach dem Hurrikan

Ein Schweizer OM-Mitarbeiter schreibt: Der Blick aus dem Fenster der DC3 zeigte uns ein Bild der kompletten Zerstörung: Nicht ein Haus schien noch ein Dach zu haben. Mit mir im Flugzeug des Hilfswerkes Samaritan‘s Purse sassen neun weitere Logos Hope Mannschaftsmitglieder.

Solange unser Schiff auf der Insel Antigua weilt, werden täglich zehn Mitarbeitende beim Aufräumen und Wiederaufbau auf der Nachbarinsel Barbuda helfen. Als wir durch die Strassen gingen, sahen wir die Zerstörung aus nächster Nähe. Die Hauswände hatten zwar dem Sturm getrotzt, aber das Innere der Häuser war vom Regen stark beschädigt und die Möbel mehrheitlich zerstört. Seit vier Tagen dürfen die Barbuder wieder auf ihre Insel zurück. Sie spannen Blachen über ihre Häuser und pumpen das Wasser ab. Danach wird aufgeräumt und repariert. Samaritan‘s Purse stellt die Blachen gratis zur Verfügung. Ältere Leute und andere, die nicht auf Dächern herumklettern können, schreiben ihre Namen auf eine Liste. Samaritan‘s Purse teilt ihnen dann Logos Hope Mitarbeitende und andere Volontäre zum Helfen zu.

Die Hälfte meines Teams brachte Wellbleche und anderen Abfall zur Strasse, wo er von Lastwagen abgeholt wurde. Die anderen fünf erstellten zusammen mit Samaritan‘s Purse Notdächer. Wir spannten Blachen und nagelten sie fest, sodass weder Regen eindringen, noch Winde das Dach erneut fortblasen können. Später werden auf der ganzen Insel permanente, sturmsichere Dächer gebaut. Dies wird etwa zwei Jahre dauern. Die Schulkinder bleiben vorerst noch in Antigua und gehen dort zur Schule. Die Schulhäuser auf Barbuda werden zurzeit auf ihre Sicherheit geprüft und wieder instand gestellt. Strom gibt’s keinen auf Barbuda – alle Masten liegen am Boden, aber das Elektrizitätswerk arbeitet am Wiederaufbau. Auch die Wasserversorgung existiert nicht mehr. Samaritan‘s Purse filtert das Wasser, um es trinkbar zu machen. Müde, aber mit der Gewissheit, den Menschen auf Barbuda gedient zu haben, kehrten wir am Abend aufs Schiff zurück.

Helft Ihr mit beim Wiederaufbau in der Karibik? Jeder Franken zählt!
Spendenvermerk: ‚206 – Menschen in Not‘